Angebot
Eingewöhnung

Die Eingewöhnung von der Familie in die erste Bildungsinstitution markiert den ersten wichtigen und entscheidenden Übergang im Leben eines Kindes. Wenn dieser Übergang gut bewältigt wird, wächst die Wahrscheinlichkeit, dass auch nachfolgende Übergänge (z. B. Übergang in die Schule) adäquat gemeistert werden.
Abhängig von Alter, Entwicklung und Erfahrungen des Kindes geht die Eingewöhnungszeit unterschiedlich schnell vonstatten. Der Schwerpunkt verlagert sich von der Loslösung von den Personensorgeberechtigten bei Kleinkindern hin zum Kennenlernen von Abläufen, pädagogischem Personal und Räumen.
Die Eingewöhnung soll
Jetzt geschlossen
ÖffnungszeitenHerr Jörg Albrecht09281 41332Mail senden
Vorbereitung
Sie werden frühzeitig über die Einrichtung und deren Abläufe informiert. Unser Erstgespräch dient dem Kennenlernen und um Ihnen die Bedeutung und den Ablauf der Eingewöhnung zu verdeutlichen. Der „Fragebogen zur Eingewöhnungszeit“ hilft uns, wichtige Informationen über Ihr Kind zu erhalten.
Es wird eine Kontaktperson festgelegt, die Ihr Kind als erstes begleitet und die für Ihr Kind und Sie Ansprechpartner*in sein soll. Wir lassen Ihrem Kind aber auch die Wahl, sich selbst ein Teammitglied als Kontaktperson auszusuchen. Die Eingewöhnung wird durch die Eltern im Idealfall von e i n e r konstanten Bezugsperson begleitet. Die Dauer der Eingewöhnungszeit ist abhängig vom jeweiligen Kind und kann von 2 Wochen bis zu 3 Monaten dauern.
Während der Eingewöhnung
Wir sind offene und wertschätzende Ansprechpartner*innen für Ihr Kind. Wir achten individuelle Lebensformen und kulturelle Hintergründe und sehen Eltern als die Expert*innen für ihr Kind. Durch die ritualisierte Strukturierung des Tagesablaufes erfährt Ihr Kind Sicherheit.
In der Kennenlernphase verlängert sich die Dauer des Aufenthalts entsprechend der positiven Signale Ihres Kindes. Zur Sicherheitsgewinnung übernimmt das pädagogische Personal erste Aufgaben (z. B. wickeln).
Wir beginnen die Ablösungsphase mit ersten Trennungsversuchen, wenn Ihr Kind genug Sicherheit (Zutrauen) hat. Trennungsversuche sollten von Tag zu Tag von 5 Minuten auf 60 Minuten gesteigert werden.
Am Ende der Eingewöhnungsphase Ihres Kindes erfolgt ein Abschlussgespräch mit Ihnen als Eltern.
Abhängig vom Alter Ihres Kindes, seiner Entwicklung und der Erfahrung mit Gruppen, geht die Eingewöhnungszeit hier schneller vonstatten. Im Vordergrund stehen das Kennenlernen von Abläufen und pädagogischem Personal. Die erweiterten Kommunikationsmöglichkeiten mit Ihrem Kind erleichtern zudem die Eingewöhnung. Hilfe geben kann Ihrem Kind z. B. auch ein älteres Kind aus der Kindergartengruppe.
Eltern sind in die Eingewöhnung im Hort nicht mehr physisch eingebunden. Das Personal begleitet die Kinder auf dem Weg von der Schule zum Hort. Unser Schwerpunkt der Eingewöhnung für Ihr Kind liegt auf dem Kennenlernen von Abläufen, Mitarbeiter*innen und Räumen. Auch hier kann Ihrem Kind ein*e Pat*in zur Seite gestellt werden.
Um den Übergang von der Krippe in den Kindergarten zu erleichtern, besucht Ihr Kind im festgelegten Zeitraum vor dem Übergangstermin mit seiner zuständigen Kontaktperson die Kindergartengruppe. Der Besuch im Kindergarten wird täglich verlängert, so dass Ihr Kind das neue Personal, die neuen Kinder und die neuen Räumlichkeiten in Ruhe kennenlernen kann.
Am Tag des Übergangs wird Ihr Kind feierlich verabschiedet und in seiner neuen Gruppe von allen herzlich aufgenommen.
Unsere Vorschulkinder werden in Kleingruppen gezielt gefördert. Dies geschieht mit auf das Vorschulalter abgestimmten Konzepten. Für Ihr Kind steht neben kognitiven Angeboten die Selbständigkeits- und die Sozialerziehung sowie das Üben von lebenspraktischen Fähigkeiten im Mittelpunkt unserer Erziehung.
Gemeinsame Aktionen mit der Schule erleichtern unseren Vorschulkindern den Übergang. Ihr Kind besucht die Schule und Lehrkräfte, es nimmt an einer Stunde mit der 1. Grundschulklasse (z.B. Sport) teil, eine Lehrkraft besucht Ihr Kind im Kindergarten und wir gestalten eine Abschlussveranstaltung für unsere Vorschulkinder.
Wir legen zu Beginn eines jeden Kindergartenjahres die einrichtungsspezifisch planbaren Aktionen fest, die Ihrem Kind die verschiedenen Übergänge erleichtern sollen. Die Kindergartenkinder besuchen die Hortgruppe. Die Hortkinder übernehmen Patenschaften für ein Vorschulkind und erleichtern den Kindern so den Übergang in den Hort.
Vor allem Angebote zu gemeinsamen Projekten und Freizeitangeboten tragen zu einem gelungenen Übergang bei. Nach Möglichkeit unterstützen wir den Wechsel eines Kindes zu einer Einrichtung anderer Träger in gleicher Weise.
Jetzt geschlossen
ÖffnungszeitenHerr Jörg Albrecht09281 41332Mail senden